Website-Optimierung durch Eye- und Klick-Tracking

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Website-Optimierung durch Eye- und Klick-Tracking

EyeQuant bringt Computern bei, die Welt durch das Auge eines Menschen zu sehen. Dazu führt das Unternehmen Eye-Tracking-Studien im Labor für Neurobiopsychologie an der Universität Osnabrück durch. Sie versuchen die statistischen Muster zu finden, die unsere sekundenschnellen Aufmerksamkeitsanalysen möglich machen. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einem neuen Modell, das Nutzer mit Kaufabsichten simulieren soll. In den dazugehörigen Eye-Tracking-Daten stoßen sie jedoch auf Erkenntnisse, die bisherigen Annahmen überraschenderweise widersprechen.

T3n.de veröffentlichte dazu drei der erstaunlichsten Erkenntnisse aus der letzten Eye-Tracking-Studie, in der 46 Probanden beim Einkauf auf 200 Online-Shops getracked wurden. Die Screens wurden Ihnen dabei jeweils 15 Sekunden gezeigt und die sogenannte „Heatmap“ zeigt die gesamte Anzahl der Fixationen. Im Vergleich dazu die EyeQuant “Heatmap”-Vorhersage.

Dabei widerlegte sich der erste Mythos: „Gesichter erzeugen immer sofort Aufmerksamkeit“. Eine der häufigsten Annahmen in Hinblick auf menschliche Aufmerksamkeit ist, dass „Menschen sich grundsätzlich und immer zuerst Gesichter ansehen“ – vor allem auf Webseiten. Dabei gelten Gesichter als absolute Eye-Catcher. Eine Reihe von Studien zeigen, dass Gesichter eine ausgeprägt Anziehungskraft auf unsere Aufmerksamkeit haben. Die Daten zeigen, dass Gesichter nicht unbedingt die führenden Aufmerksamkeitsmagneten sind, für die sie allgemein gehalten werden. Die Grafik zeigt dabei links die Gesamtanzahl der Fixationen der 46 Probanden und recht die EyeQuant Vorhersaage der „Heatmap“.

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Der zweite Mythos „Großer Text erzeugt große Aufmerksamkeit“ kann dabei nicht als übertragbare Faustregel angesehen werden. Was in der Print-Welt funktioniert muss nicht auch in der Online-Welt so gültig sein. Dabei scheint laut EyeQuant die große Schrift keinen ausgeprägten Einfluss auf die Aufmerksamkeit zu haben.

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„Das magische Wort ‚kostenlos’ sticht immer heraus.“ ist der dritte Mythos, den die Daten von EyeQuant widerlegen. Aus verhaltensökonomischer Sicht ist das Wort unschlagbar. Jedoch bedeutet dies nicht, dass es unmittelbar heraussticht.

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Diese Ergebnisse zeigen, dass die etablierten „Weisheiten“ nicht immer oder nicht mehr zutreffend sind. Hier muss man vor allem zwischen „normalen Designs“ und Webseiten mit vielen Informationen, wie z.B. Amazon unterscheiden. Hier können die Fixationen zwischen den Probanden besonders unterschiedlich sein.

Neben dem Eye-Tracking bieten wir mit unserem Partner WiredMinds die Möglichkeit an, die Klicks von Websites zu tracken. Dabei wird gemessen, wohin der Besucher intuitiv klickt, wobei die ganze Website getracked wird. Vor allem werden hier auch die Klicks beachtet, die keine Verlinkung zu Grunde haben. Ob es Bilder- oder Logo-Klicks sind, wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Website weiter optimieren können – gestalterisch als auch inhaltlich.

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