Opensource im Einsatz - Vor- und Nachteile

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Opensource im Einsatz – Vor- und Nachteile

Vor- und Nachteile Opensource Software gegenüber Lizenzpflichtige Software (Thema CMS)

Viele Softwarelösungen gerade im Bereich der CMS (Content Management Systeme), aber auch der Online-Shops werden heute als Opensource Software angeboten, lizenzfreie und in den Basisversionen kostenlose Software, die von einer weltweiten Entwicklergemeinde weitergeschrieben wird. Beispiele für CMS wären hierbei Typo3 und WordPress, bei Online-Shops hat Magento eine herausragende Stellung im deutschsprachigen Raum. Die Community Version von Magento, die den meisten Online-Shops genügt, steht komplett kostenlos zur Verfügung, wer die lizenzpflichtige Version erwirbt, kann sich über einen ausgezeichneten Support freuen. Ein Negativbeispiel für Paid Software gibt hingegen Veyton ab, das Online-Shop-System verärgert die seine Kunden mit schlechtem Support und einem verschlüsselten Source Code. Die Nutzer zahlen für etwas, das sich gegenüber einer kostenlosen Lösung als nachteiliger herausstellt. Wie ist so etwas möglich?

Opensource Software: sinnvoller Einsatz mit guter Planung

Bei sämtlichen Firmenwebseiten, in die ein CMS eingebunden wird, setzt becklyn.com schon länger auf WordPress, TYPO3 und die Application Frameworks symfony und yii, bei Online-Shops auf Magento. Das sind präferierte Opensource-Lösungen, von denen es natürlich noch viel mehr gibt. Immer mehr Softwareunternehmen und öffentliche Einrichtungen nutzen inzwischen Opensource Software. Der zunächst ausschlaggebende Punkt ist die Einsparung von Lizenzgebühren, doch der offene Quellcode bringt noch einige weitere Vorteile mit sich. Wenig diskutiert, aber sehr entscheidend ist der Schutz vor Schadsoftware. Jeder Nutzer kann, wenn er das wünscht, den Quellcode des Programms überprüfen, schließlich liegt er offen. Softwarefirmen, die ihren Kunden diese Pakete anbieten, machen das regelmäßig. Dadurch wird gewährleistet, dass die Programme wirklich nur das erledigen, was die Anwender wünschen und erwarten. Ein böswilliger Quellcode würde von den vielen Programmierern auf der ganzen Welt sofort entdeckt werden. Bei sicherheitskritischen Anwendungen wie Content-Management-Systemen, Online-Shops, E-Mail-Programmen, kompletten Betriebssystemen oder Webbrowsern ist das besonders wichtig. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Aufspüren von Mängeln im Programm inklusive aller möglichen Sicherheitslücken. Immerhin steht hinter den quelloffenen Programmen eine Entwicklergemeinschaft von kompetenten Experten, zu denen ständig interessierte Programmierer hinzustoßen. Fehler werden auf diese Weise viel schneller entdeckt und ausgemerzt als bei der kommerziell vertriebenen Closed-Source-Software. Die Fehler in einem Open-Source-Projekt werden zudem von der Entwicklergemeinschaft offen diskutiert, während sie bei kommerziellen Projekten allzu oft aus wirtschaftlichen Interessen heraus verschwiegen werden.

Anpassung quelloffener Programme

Die Anpassung der Software kann jeder Anwender mit Programmierkenntnissen selbst vornehmen oder dem Support übertragen, wenn er durch einen Softwaredienstleister auf das Programm aufmerksam gemacht wurde. Vielfach stellen die kostenlosen Basisversionen die Nutzer im Grunde zufrieden, nur ein oder zwei Funktionen wünscht man sich zusätzlich. Auf das Wohlwollen eines Entwicklers muss nun der Nutzer nicht warten, er kann das Programm selbst anpassen oder anpassen lassen. Zu den publizierten Bedingungen der entsprechenden Open-Source-Lizenz darf die angepasste Version verbreitet werden, sie hilft sicherlich vielen anderen Anwendern. Das ist ja der eigentliche Hintergrund der permanenten Weiterentwicklung solcher Programme. Dabei handelt es sich keineswegs um Spielereien, sondern um ausgesprochene Business-Anwendungen, wie nicht nur die Onlineshops unter freier Lizenz beweisen, sondern beispielsweise auch das CRM-Programm vtiger, bei dem es schließlich um reines Marketing geht. Die offenen Standards wiederum der Opensource-Lösungen erweisen sich unter anderem bei Dateiformaten als überaus nützlich. Mit proprietärer (unter kommerzieller Lizenz stehender) Software hingegen sind Anwender vom Wohlwollen des Anbieters abhängig, der die Entwicklungen in die eine oder andere Richtung vorantreiben kann. Auch das zeigt sich an Paid Software wie Veyton, bei der ein gewünschter Nutzungsumfang vollständig vom Entwicklungsunternehmen abhängig ist.

Gibt es gar keine Nachteile?

Generell nicht, das beweisen die Beispiele wie WordPress und Typo3, die sich rasend schnell verbreitet haben und zu den meistgenutzten Programmen weltweit gehören. Veyton hingegen kennt kaum jemand. Natürlich ist die Entwicklung von Open Sources noch relativ jung (1998), weshalb niemand weiß, ob sie irgendwann abbrechen könnte. Das scheint aber tendenziell nicht der Fall zu sein. Ein einziger Punkt kann aus reinem Enthusiasmus nicht gewährleistet werden: der lückenlose Support. Immerhin arbeiten die Entwickler freiwillig und vielfach nach Feierabend. Hierfür springen nun Unternehmen wie becklyn.com in die Bresche, die dem Anwender das Programm betriebsfertig übergeben und entsprechend supporten. Das ist allemal die zuverlässigste und preiswerteste Lösung, denn nur ein Support auf höchstem Niveau bringt hier dem Softwaredienstleister echten Gewinn und dem Kunden den entsprechenden Mehrwert.

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