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“Message on a banknote”: 10 Mio. Werbekontakte mit ein paar Scheinchen?

Zehn Millionen Werbekontakte bei einem TKP von fünf bis zehn Cent? Nichts besonderes für Werber. Aber: Der Hamburger Marketing-Berater Tobias Worzyk will das mit seinem Projekt “Message on a banknote” schaffen, mit Aufklebern auf 100.000 Fünf-Euro-Scheinen! Diese will er in zehn verschiedenen Städten verteilen. Geniales Guerilla-Marketing oder kompletter Nonsense?

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(Screenshot: Message on a banknote)
Werbesticker auf Geldscheinen – funktioniert das? Auf 10 x 5 Millimeter soll das ganze passieren und 510 Euro kostet “die Anzeige” Unternehmen oder Privatpersonen. Alternativ soll es möglich sein, Logos oder Slogans präsent zu platzieren, natürlich für einen Aufpreis.
In Umlauf bringen möchte Tobias Worzyk die Scheine über die Gastronomie, Supermärkte und Tankstellen. Dort werden die Scheine am schnellsten gewechselt oder als Bezahlungsmittel benutzt. Erst wenn alle Werbeflächen gebucht sind startet die Aktion von Worzyk. Eine Erfolgsprognose kann erst erstellt werden wenn die Scheine im Umlauf sind…

Des weiteren soll es eine Website geben auf der die Unternehmen und Privatpersonen sich registrieren lassen können.
Dies soll die Erfolgsquote der “Anzeige” erhöhen. Außerdem sind Aktionen wie Gewinnspiele geplant um der Plattform mehr
Aufmerksamkeit zu geben.

Um zehn Millionen Werbekontakte zu erreichen, rechnet Worzyk mit 100 verschiedenen Besitzern pro 5-Euro-Schein.

Rechtlich gesehen muss der Aufkleber ablösbar sein, ohne dass der Geldschein beschädigt wird. Allerdings können Konflikte auftreten
wie zB., dass sich Privatpersonen von der Werbung belästigt fühlen könnten. Was im schlimmsten Fall als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bestraft werden könnte.

Wir sind gespannt wie sich diese Marketing-Idee entwickeln wird…

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