Internet Explorer 6.0 und 7.0 sind tot

T 07141 - 4 888 660 | E hello@becklyn.com

Internet Explorer 6.0 und 7.0 sind tot

Wer Internetseiten gestaltet, sollte jederzeit versuchen, diese auf die verschiedensten Browser, die im Umlauf sind, zu optimieren. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Leser die Seite auch so angezeigt bekommen, wie sie geplant war. Dabei ist jedoch die Wichtigkeit jedes Browsers einem ständigen Wandel unterworfen. Während in den späten neunziger Jahren der Internet Explorer von Microsoft noch maßgeblich für die Webentwicklung war, verlieren besonders die älteren Versionen mehr und mehr an Bedeutung. Der Browser Chrome konnte sich schon kurze Zeit nach seiner Einführung den ersten Platz sichern. Im Dezember 2012 nutzten ihn 36 % der Internetnutzer. Die Browser selbst sind einem stetigen Wandel unterworfen und werden auch von den Nutzern selbst regelmäßig aktualisiert.
Aktualität ist entscheidend

Für Internetnutzer ist es auch nicht empfehlenswert, allzu lange bei den alten Versionen zu bleiben. Die Versionen IE 6 und IE 7 sind beispielsweise nicht fähig, das neue HTML 5 und somit Seiten wie Facebook korrekt abzubilden. Außerdem sind die älteren Versionen wesentlich stärker gefährdet, wenn Viren oder fehlerhafte Skripte auf dem Rechner eingeschleust werden könnten. Die Statistiken zeigen, dass nur noch sehr wenige Rechner mit diesen Versionen ins Netz starten. Alle Versionen des Explorers zusammengenommen sind noch auf fast einem Drittel der Rechner installiert. Die Version 6 des Internet Explorers wird aber nicht einmal mehr von einem halben Prozent der Nutzer eingesetzt. Diese wenigen sind in der Regel Firmenrechner, bei denen ein Update mit erheblichen Kosten verbunden wäre. Wenn eine große IT-Abteilung diese Umstellung für Hunderte Rechner durchführen muss, werden hierfür meist mehrere Arbeitstage benötigt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Datensicherung und zahlreiche weitere Maßnahmen im Voraus ergriffen werden müssen. Doch unter neueren Betriebssystemen bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als auch den Browser zu wechseln.

Die Aufgabe von Onlineagenturen

Wenn die Gestaltung eines Internetauftrittes an eine Onlineagentur weitergegeben wird, muss diese Agentur dafür sorgen, dass die Inhalte von den meisten Nutzern gefunden werden können. Die Optimierung auf verschiedene Browser ist jedoch immer mit höheren Kosten verbunden. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, gehen die meisten Webagenturen dazu über, die Optimierung nur für die wichtigsten Browser in Angriff zu nehmen. Gerade die veralteten Versionen des Internet Explorers würden zu einem großen Problem, da hier eine vollständig eigene Programmierung genutzt werden müsste, da das übliche Angebot einer Webagentur das moderne HTML 5 beinhaltet. Einen Vorteil hätten von diesem Aufwand gerade einmal zwei Prozent der Internetnutzer weltweit.

Quelle: http://www.sitepoint.com/browser-trends-january-2013/