Becklyn goes Seo Campixx 2019 – doch vorher gab es auf der Contentixx, der kleinen, aber feinen Content-Schwester der SEO Campixx, zwei Tage lang geballten Content-Input bei dem sich die Crème de la Crème der deutschsprachigen Content Marketing-Branche die Klinke in die Hand gab. Am idyllischen Müggelsee in Berlin haben die Veranstalter um Marco Janck und sein Sumago-Team eine vertraute Atmosphäre mit mitreißendem Spirit geschaffen. Insgesamt konnten die über 600 Teilnehmer den 60 Speakern auf 7 Stages lauschen und ihnen Fragen stellen. Unsere Online Marketing Managerin Claudia war auch vor Ort und zeigt euch ihre Highlights der Konferenz und welche digitalen Trends uns in den nächsten Monaten erwarten.

Aus Mobile First wird Mobile only

Gleich zu Beginn hat Dr. Kerstin Hoffmann die Contentixx eröffnet und die aus Ihrer Sicht wichtigsten Trends für das kommende Jahr vermittelt. Neben der stärkeren Nutzung von Voice Assistenten wie Siri und Co, entwickelt sich der „mobile-first“ Ansatz zu einem „mobile-only“ Ansatz. Dies wird besonders mit der Einführung des 5G Mobilfunkstandardals neuen Kommunikationsstandard ab 2020 drastische Folgen für die Unternehmen haben, die ihre Website nicht darauf optimiert haben. 

Daher ist ein Bewusstsein im Unternehmen für den schnellen Wandel wichtig, da sich alles schnell ändern kann und man zeitnah auf Veränderungen reagieren sollte. Das Tempo ist dabei entscheidend. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass der Content einer Website über den Erfolg entscheidet. Man soll einen Nutzen für die Kunden schaffen und sich beim Erstellen des Contents immer die Frage stellen: 

Was nützt es meinem Gegenüber?

Wenn man diese Frage mit den multimedialen Inhalten auf einer Website beantworten kann, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man relevanten Content für seine Zielgruppe generiert und gute Rankings erzielt.


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Das Optimum aus Deinen Texten holen

Max Schmitt von Contify hat einen Einblick gegeben wie man Besucher am besten lenken und steuern kann, um diese zum Konvertieren zu bringen und sie letztlich zu Kunden werden. Zunächst ist das Wording, das man für die Texte benutzt, wichtig. Sollen positive oder negative Bilder im Kopf entstehen? Ein Auto zum Beispiel kann als „alte Karre“ oder ein „heißer Schlitten“ bezeichnet werden. Es sollten auch unterschiedliche Inhalte ausgespielt werden, je nachdem was die User Intention ist. Hierfür ist eine vorherige Abfrage wichtig, um gezielteren Content spielen zu können. Beim Schreiben der Texte soll darauf geachtet werden, dass passende Argumente und Emotionen der jeweiligen Zielgruppe vermittelt werden. 

Beim Gestalten der Website kann man auf gelernte Prozesse zurückgreifen, wie zum Beispiel das Wischen bei Tinder für Umfragen. Für ein „ja“ nach rechts und für ein „nein“ nach links swipen. Setzt bei eurem Content immer auch Akzente und baut Grafiken oder Buttons als Störer ein. Letztlich kommt es immer drauf an, wie man Inhalte vermitteln will. Durch ein bewusstes Wording kann man Inhalte konnotieren und Begehrlichkeiten wecken oder Erinnerungen hervorrufen.

World Wide Content

In dem Vortrag von Thorsten Wiese von der Deutschen Presse-Agentur wurden hilfreiche Tipps für Unternehmen gegeben, die eine internationale Ausrichtung haben. In Bereichen wie dem Marketing, PR und Employer Branding ist es entscheidend, dass die globale Leistungskraft sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter deutlich werden. Hier hat er geraten die eigenen Mitarbeiter als Corporate Influencer zu sehen, die aus Ihrer Perspektive Einblicke in das Unternehmen auf Sozialen Netzwerken wie Instagram geben. Dies ist sehr wertvoll für ein Unternehmen, da man authentisch sein und echte Menschen in echten Situationen zeigen soll, statt gestellte Stock-Bilder, die überall im Netz zu finden sind. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Baumaschinenhersteller Liebherr, dieser hat es verstanden eine gute B2B Kommunikation aufzubauen. 

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Mein Fazit

Dieses Jahr gab es zum ersten Mal eine Web-App, die sowohl für die Contentixx als auch für die Seo Campixx sehr hilfreich war, da man alle Speaker und das Programm auf einem Blick hatte. Was sich alle Teilnehmer zwischen den Vorträgen gefragt haben war: Was steckt hinter Googles Core Update? 

Man konnte nur mutmaßen, eine wirkliche Antwort hatte keiner. Fest steht jedoch, dass Google mit Hilfe von Machine Learning sowohl auf Themen- als auch auf Keywordebene Nutzerintentionen versteht und Relevanzfaktoren unterschiedlich gewichtet. In Zukunft wird es also noch wichtiger sein, sich stärker und individueller in den Suchbedarf hinter den jeweiligen Keywordclustern hineinzudenken.

Neben den interessanten Vorträgen durfte ich viele coole neue Leute kennenlernen, die Herzblut-Marketer sind und auf die ich mich freue, sie auf den nächsten Veranstaltungen wiederzusehen.

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